BTV LK-Tenniscamp
Nachbericht

BTV LK-Tenniscamp

Ali Bey Resort Sorgun 07.04. - 14.04.19

Insgesamt 145 Campteilnehmer, 129 LK-Spieler und 231 LK-Matches, bei denen 12.720 LK-Punkte vergeben wurden. Bis zu 35 Begegnungen gleichzeitig. 126 Trainingsteilnehmer, aufgeteilt auf sieben Coaches. 876 verbrauchte Bälle. 496 Bananen, unzählige Wasserflaschen.

Man kann das große BTV-Vorbereitungscamp auf nackte Zahlen reduzieren. Doch was sich vom 7. bis 14. April im noblen Ali Bey Resort Sorgun und auf der Weltklasse-Tennisanlage von Patricio Travel an der türkischen Riviera tatsächlich ereignete, war so viel mehr als nüchterne Fakten. Es war ein herzliches Treffen von Tennisenthusiasten und das Wiedersehen einer ganz großen Tennisfamilie, gespickt mit jeder Menge positiver Emotionen.

Tiefe Freundschaften
Schon bei der Begrüßung am Montag um 8.00 Uhr lagen sich viele Teilnehmer in den Armen. Seit den Anfängen der BTV-Tenniscamps im Jahr 2011 sind tiefe Freundschaften entstanden, man sehnt schon das ganze Jahr diesen einen Termin im Frühjahr herbei. Andrea Meinert aus Schweinfurt etwa strahlt über das ganze Gesicht, als sie ihren Lieblingstrainer und  Headcoach Stefan Eriksson entdeckt. Die Rekordteilnehmerin ist sage und schreibe zum 13. Mal bei einem BTV-Tenniscamp dabei – und hat gleich 17 Personen in ihre große Reisegruppe gepackt.

Drei Camps, drei Erlebnisse
Anne aus Eichenau hat da noch etwas Nachholbedarf. Doch die sympathische, sportliche 53-Jährige ist auch schon zum dritten Mal bei einem BTV-Tenniscamp dabei. Vor zwei Jahren begann sie „dahoam im Tannenhof“, letztes Jahr das Camp auf Mallorca und nun im Ali Bey Resort Sorgun. Drei unterschiedliche Camps, drei tolle Erlebnisse: „Im Tannenhof hat mir besonders gefallen, dass es ein abwechlunsgreiches Rahmenprogramm gab. Mentaltraining, Fitnessprogramm, ein Kamingespräch – und die Nähe zu den Profis“, sagt sie. Am Camp in Sorgun schätzt sie nun nicht nur die perfekte Organisation, sondern auch das BTV-Team vor Ort. „Die Abwicklung ist topp, mein Trainer ist super und auch die Gruppeneinteilung war perfekt. Wir sind so eine homogene Trainingsgruppe, das war alles so stimmig.“ Und dann kommt sie zum eigentlichen Kern des Camps, das wie alle Reiseangebote des BTV unter dem Motto „Zeit für dich und dein Tennis“ steht: „Es ist eine wunderbare Möglichkeit Urlaub zu machen, Bekanntschaften zu knüpfen, aus denen auch Freundschaften entstehen können. Und das an einem so schönen Ort, in einem wunderbaren Hotel mit tollem Essen und meistens gutem Wetter. Also ich mag das einfach.“

Tolle Bewertungen
Tobias Dankl war Annes Trainer während der Campwoche. Für den 32-Jährigen, der in seinen Jugendjahren stets zu den besten zwei, drei Spielern in Deutschland zählte, war es das erste Camp als Coach. „Es war unglaublich lebendig, eine Mischung aus höchster Professionalität und Gelassenheit. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht“, resümiert er. Auch die perfekte Organisation des morgendlichen Trainings und der vier LK-Matches am Nachmittag hat Dankl überzeugt. Dass er am Ende der Woche von seinen 18 Schützlingen 17 Mal mit der Note 1 und einmal mit 2 bewertet wurde, machte ihn stolz. „Obwohl, der einen 2 muss ich mal auf den Grund gehen“, meinte er verschmitzt während des Heimfluges am Sonntagnachmittag.

Auch die anderen Trainer – Stefan Eriksson, Katrin Sturm, Rainer Sitter, Korbinian Appl, Fabian Hartmann und Oana Danescu erhielten in den Feedbackbögen fast aussschließlich die Bestnote. „Im Schnitt aller Bewertungen für das ganze Camp kommen wir auf die Note 1,2 – das ist ein überragender Wert“, freut sich Kerstin Hauska und nimmt gleichzeitig den ein oder anderen Verbesserungsvorschlag aus den Teilnehmerreihen ernst und auf ihre to do Liste für 2020. Sie hat als Campleiterin den Löwenanteil daran, dass alles so perfekt läuft und überall eine positive Grundstimmung herrscht. Ohne ihr unglaubliches Pensum vor und während der Woche – an  viel Schlaf ist nicht zu denken – wäre dies sicher nicht möglich.

Und schließlich trugen Peter Miehling und Tobias Eichner einen großen Teil dazu bei, dass das BTV-Tenniscamp in Sorgun ein solch außergewöhnlicher Erfolg werden könnte. Sie sorgten als Turnierleiter für einen weitgehend reibungslosen Verlauf der LK-Matches und eine stimmige Ansetzung der Begegnungen. Kein einfaches Unterfangen bei 231 Matches mit 496 Bananen!

 

 

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